Unternehmensphilosophie

Work-Love-Balance

Seit einiger Zeit wird viel von der sogenannten „Work-Live-Balance“ gesprochen.
Ich mache meine Arbeit mit viel Herzblut und Liebe und am Allerliebsten mit “Schmetterlingen im Bauch“.
Ich nenne dieses Gefühl meine „Work-Love-Balance“. Solange ich bei meinen Tätigkeiten immer wieder diese Schmetterlinge spüren kann, solange fühle ich mich lebendig und habe das Gefühl, vielleicht ein klein wenig auf unserer Erde in eine gute Richtung bewegen zu können…….



Bio? Logisch! Biologisch.

Natürlich sind mir Aspekte der Nachhaltigkeit enorm wichtig und durchströmen mein Denken und Leben inzwischen seit vielen Jahrzehnten. Dazu gehören für mich aber auch soziale Aspekte („für andere da sein“) und Verantwortung für nachfolgende Generationen mit zu übernehmen. Ich teile also meine Zeit genauso wie mein Wissen und dies nicht nur mit und für meine Kunden, sondern stets auch für Jugendliche und junge Erwachsene aus verwandten Berufsgruppen, ich bin also auch stets für unseren beruflichen “Nachwuchs“ da.

Die gesamte Struktur meines Planungsbüros war von Beginn an so ausgelegt, auch meinem umweltmedizinischen und baubiologischen Wissen mehr Raum zu geben. Auf der Basis meiner Ausbildung zur PermakulturDesignerin und nach dem Studium der Baubiologie am IBN plante ich ein nahezu komplett kreislauffähiges Wohn- und Bürogebäude mit einer Zentralheizung auf der Basis eines Grundofens, der mit regionalem Stückholz aus unserem Ort beheizt wird. Den Strombedarf deckte ich zu Beginn noch mit zugekauftem Ökostrom ab. Inzwischen – um eine Photovoltaikanlage und Speicher erweitert – ist das Holzhaus ein Energie-Plus-Haus, produziert also mehr Energie als es selbst verbraucht.

Je nach Bedarf und Gelegenheit konnte ich inzwischen noch den einen oder anderen Schritt weiter gehen. Inspiriert haben mich dabei – unter anderen – auch Kunden wie Vaude und einige EMAS-zertifizierte Betriebe.

Dass Perfektion in Punkto Nachhaltigkeit letztlich aber nur ein ins Auge gefasstes Ziel sein kann, ist mir klar. Für 100%ig gelebte Nachhaltigkeit müsste man sich in Deutschland höchstwahrscheinlich komplett in Luft auflösen. Wichtig ist mir aber die stetige Weiterentwicklung, in Form kleiner oder auch mal größerer Schritte und im Rahmen meiner persönlichen Möglichkeiten.

Die Bioland-Zertifizierung meiner planerischen Tätigkeit ergänzt mein Gesamtkonzept und rundet alles nach außen und auch für Fachfremde und Laien gut erkenntlich ab. Sie stellt für mich aber tatsächlich kein Marketing-Instrument dar, da es der großen Mehrheit meiner Kunden nicht um ein “Label“ geht sondern ebenfalls darum, einfach im eigenen Leben etwas bestmöglich auf den jeweiligen Weg zu bringen.

Mein Büro bzw. die Firma Naturnahe Gärten ist seit 2020 klimaneutral.

 

Fachbetrieb für naturnahes Grün – empfohlen von Bioland

Der Naturgartenverein und der Bioland-Verband (Naturgarten e.V. und Bioland e.V.) haben im Zuge ihrer Kooperation gemeinsame Richtlinien entwickelt, die für alle „Fachbetriebe für Naturnahes Grün – empfohlen von Bioland“ verbindlich sind. 

Hohe Qualität und langjährige Erfahrung sowie geprüfte Fachkompetenz im Bereich der Verwendung unserer heimischen Wildpflanzen gewährleistet die Zertifizierung meines Planungsbüros.
Achten Sie bitte auf das Bioland-Siegel für Fachbetriebe für Naturnahes Grün.

Ein „Fachbetrieb für Naturnahes Grün – empfohlen von Bioland“ wird einer Prüfung seines Fachwissens, entsprechender Weiterbildung und seine Projekte einer strengen Qualitätsprüfung unterzogen. Dadurch wird Ihnen hohe Kompetenz und viele Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte an Erfahrung in der Anwendung von Wildgehölzen, Wildrosen, Wildblumen und deren Saatgut garantiert.

Die Richtlinien für uns Fachbetriebe für Naturnahes Grün sind in 2020 aktualisiert worden. Sie bestehen aus drei Teilen und können HIER eingesehen werden.

Qualitätsmanagement in der Naturgartenplanung – wesentliche Kriterien der gemeinsamen Richtlinien:

  • Verwendung mindestens 66% biologisch-einheimischer Wildpflanzen
  • Keine Verwendung von problematischen, invasiven Pflanzenarten (nach Schwarzer Liste des Bundesamt für Naturschutz, BfN)
  • Keine Verwendung von Saatgut oder Pflanzen, die durch Kombinations-, Heterosis-, Hybrid-, Mutationszüchtung oder mit Hilfe der Gentechnik gezüchtet wurden.
  • Verwendung von Pflanzenbehandlungsmitteln, Düngern und Bodenverbesserungsmitteln entsprechend den aktuellen Bioland-Positiv-Listen
  • Verwendung von Naturstein aus Mitteleuropa – möglichst nah und regional – keine Steine aus Übersee
  • Verwendung von mitteleuropäischen Holzarten (z.B. Lärche, Eiche, Buche, Robinie, Douglasie, Edelkastanie) – keine Verwendung von Tropenhölzern
  • Konstruktiver Holzschutz! Verzicht auf Holzschutzmittel mit biozider Wirkung. Kein kesseldruckimprägniertes Holz.
  • Keine Verwendung von PVC-haltigen Neumaterialien (Ausnahme: Sie sind dann erlaubt, wenn alternativ gar keine umweltfreundlichen, zweckmäßigen Baumaterialien auf dem Markt verfügbar sind.)
  • Pflegebegleitung als obligatorische Serviceleistung, zur Betreuung und Begleitung der Entwicklung der naturnahen Gartenanlage
  • Erfüllung der fachlichen Qualifikation (Regelmäßige Fortbildungen)
  • Einhaltung der Naturschutzgesetze

Richtlinien als Mindestanforderungen
Die Anforderungen der Richtlinien hinsichtlich der Verwendung heimischer Wildarten übertreffe ich bei meinen Planungen bei Weitem: Teilweise liege ich bei über 90% und ab und an sogar bei 100% heimischer Wildpflanzen.
Obst-, Gemüse- und Kräutergärten bzw. alle Gartenbereiche, die in erster Linie der Alimentation dienen, werden auch nach den Bioland-Richtlinien separat betrachtet und fließen daher in diese Kalkulation nicht ein. Permakultur-Planungen sind daher ebenfalls unproblematisch.
Übrigens: Entgegen aller Gerüchte dürfen selbstverständlich alle NaturgartenbesitzerInnen neben unseren tollen heimischen Wildblumen auch ihre persönlichen Lieblingspflanzen im Garten haben, auch wenn sie nicht zu den heimischen Arten zählen, jedenfalls solange es sich dabei nicht um invasive Neophyten handelt!
Der Einsatz etwaiger Chemikalien ist in einem Naturgarten durch die sich einstellenden natürlichen Kreisläufe in der Regel sowieso überflüssig.


Umweltmedizin, Baubiologie, Permakultur und weitere ökologische Ansätze, die weit über die der Bioland-Zertifizierung hinaus gehen:

Ich persönlich finde es nur konsequent, auch in anderen Lebensbereichen auf Aspekte der Nachhaltigkeit zu achten und dabei nach Möglichkeit jedes Jahr ein klein wenig besser zu werden.

So befindet sich mein Planungsbüro im Deggenhausertal von Beginn an in einem von mir baubiologisch geplanten und errichteten PlusEnergieHaus* mit hohem Anteil an recycelten und recycelbaren Baumaterialien:

  • regionale Handwerker und Zulieferer
  • regionale Materialien wie Holz und Naturstein
  • Perimeterdämmung „Foamglas“ bzw. „Glapor“ aus recyceltem Altglas im Untergeschoss (statt Erdölprodukt Hartschaumplatten)
  • Holzkonstruktion und Holzfaserdämmung in den anderen Etagen
  • Holzheizung als Grundofen und Zentralheizung (CO2-neutral durch Verzicht auf Gasanschluss!)
  • Photovoltaikanlage (Folienfreie Glas-Glas PV-Elemente aus Dresden „Made in Germany“)
  • Stromspeicher von Sonnen
  • Mitglied der Sonnencommunity
  • e-Mobilität mit Sonnencharger
  • Fahrzeug weitestgehend aus recycelten und/oder recycelbaren Materialien
  • Komplett klimaneutrales Planungsbüro seit 2020

 

* Ein PlusEnergieHaus erwirtschaftet mehr Energie als es selbst und seine Bewohner verbrauchen.